Göttinger Klimabündnis

Zur Zukunft des kommunalen Klimaschutzes

Neun Fragen an die OB Kandidat:innen

„Göttingentempo“ Der Hitzesommer 2026 hat allen die menschlichen Tragödien und wirtschaftlichen Schäden der fortschreitenden Klimakrise vor Augen geführt. Allein die Treibhausgase, die Göttingen jedes Jahr ausstößt, verursachen wirtschaftliche Schäden in Höhe von ca. 200 Millionen Euro und stellen damit das Defizit in städtischen Haushalt deutlich in den Schatten. Bleibt es beim „Göttingentempo“ im kommunalen Klimaschutz, wird sich die gesamte Schadenssumme letztendlich auf 7 Milliarden Euro aufsummieren 1 . Die Mehrheit der Göttinger Wähler:innen will das verhindern und viele arbeiten im eigenen Bereich mit Einfallsreichtum und Einsatz an diesem Ziel. ... mehr

15% weniger innerstädtischer Verkehr in Göttingen als 2014

Die Verkehrspolitik der Stadt beruhte auf falschen Annahmen

Durch eine Anfrage des Göttinger Klimabündnis an die Göttinger Stadtverwaltung über Frag den Staat sind die Daten zur Verkehrszählung 2023   nun öffentlich. Und das Ergebnis dieser Zählung ist alles andere als selbstverständlich und sollte weitreichende Konsequenzen haben. Eine ähnliche Zählung wurde zehn Jahre zuvor im Jahre 2013 für den Verkehrsentwicklungsplan Göttingen 2015 gemacht. Deutlich wird damit, dass es eine Verringerung der Verkehrsdichte im gesamten innerstädtischen Bereich gegeben hat. Für den gesamten Innenstadtbereich ergibt sich ein Rückgang um fast 15% und auf den innerstädtischen vierspurigen Strassen sogar um meist mehr als ein Viertel. ... mehr

159 Hektar Naturschutzmaßnahmen fehlen

PM: Klimaschutz Göttingen e.V. legt Recherche zu Kompensationsflächen vor

Nach mehr als einem Jahr Recherche   veröffentlicht der Verein Klimaschutz Göttingen e.V. heute eine umfassende Auswertung zum Umsetzungsstand kommunaler Kompensationsmaßnahmen im Landkreis Göttingen. Die Ergebnisse sind ab sofort auf einer interaktiven Karte   auf der Vereinswebsite verfügbar. Kommunen sind gesetzlich verpflichtet, Eingriffe in Natur und Landschaft – etwa durch Bebauung oder Versiegelung – durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zu kompensieren. Dazu gehören beispielsweise die Renaturierung von Bächen und Gräben, die Anlage von Streuobstwiesen, Feldgehölzen und artenreichen Wiesen, die dauerhaft für den Naturschutz erhalten werden müssen. ... mehr

Parklets in der Goetheallee und im Stegemühlenweg

Presseinformation: Befragung zu neuen Aufenthaltsräumen im Straßenraum

Die AG Mobilität des Klimabeirates beschäftigt sich seit längerem mit der Umgestaltung des Straßenraums für mehr Aufenthaltsqualität. In diesem Zusammenhang möchte die AG deshalb auf eine Umfrage aus dem Fachbereich Geographie der Universität Göttingen hinweisen, die derzeit im Bereich der Goetheallee und im Stegemühlenweg durchgeführt wird und an der sich GöttingerInnen online beteiligen können. Es geht die Meinung zur Aufstellung sogenannter Parklets auf Autoparkplätzen am Stranßenrand. Diese Parklets bieten oft Sitzgelegenheiten oder Stadtgrün im Straßenraum und können die Attraktivität der Straßen erhöhen. ... mehr

4 Prozent vom Bürgerauftrag geschafft - na immerhin !

PM von Göttingen Zero: Zwischenbilanz nach 2 Jahren Radentscheid Göttingen

Am 9. Juni 2026 jährt sich zum zweiten Mal der Tag, an dem 27500 Wahlberechtigte und damit 54 % für den Radentscheid 1 gestimmt haben und damit für ein Paket von Maßnahmen, die Attraktivität im innerstädtischen Radverkehr zu erhöhen und sichere und ausreichend breite Radverkehrsanlagen bereitzustellen. Die Defizite der bisherigen Umsetzung Am 1. Juni 2026 eröffnete Baudezernent Frithjof Look vor dem Neuen Rathaus den jedes Jahr im Juni stattfindenden dreiwöchigen Wettbewerb “Stadtradeln”, woraufhin sich zusammen mit engagierten Angestellten der Verwaltung Dutzende Radler*innen mit ihren Kindern auf den Weg Richtung Weende machten, um die im vergangenen Jahr umgesetzten Maßnahmen an der Strecke in Augenschein zu nehmen. ... mehr